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Mannheimer Gemeindegeschichte

Nach einem Bericht unseres langjährigen Ältesten Rainer Höppenstein (mit Ergänzungen).

Zeltmission

Die Anfänge unserer Gemeinde reichen in das Jahr 1967 zurück, als im August 1967 die Pastoren Gottlob Ling, Harold und Agnes Schmitt aus USA sowie Günther Kaupp mit einem Missionszelt nach Mannheim kamen. Sie verkündeten auf dem Neuen Messplatz die Frohe Botschaft von Jesus Christus und wurden dabei von einer hoch motivierten jungen Mannschaft von ca. 15 Pionieren unterstützt. Gott segnete dieses Wagnis mit einigen Menschen, die ihr Leben Jesus Christus übergaben. Mit ihnen war der Grund für die erste Pfingstgemeinde in Mannheim gelegt. Die ersten Gottesdienste fanden in einem Klassenzimmer der Sickingerschule in T5 statt.

Rheinhäuserstraße 16

Bald wurde der Wunsch wach, eigene Räume beziehen zu können. Gott erhörte unsere Gebete, indem wir einen Lagerraum in der Rheinhäuserstraße 16 anmieten konnten, der dann in Eigenleistung renoviert wurde. Am 20. April 1969 konnten wir die Einweihung feiern. Gerne denken wir an die Stunden des Segens zurück, die wir dort verbringen durften. Die Rheinhäuserstraße 16 wurde nicht nur zu einem Begriff, sondern für 12 Jahre zu einer Heimat, in der die junge Gemeinde beständig wuchs.

Teestube

Besonders seit 1973 wuchs die Gemeinde, als wir mit dem Teestubendienst begannen. Eine Frucht dieser zeitgemäßen Missionsarbeit war Willi Schmitt, der später, nach seiner theologischen Ausbildung 18 Jahre der Gemeinde als Pastor diente. Bald war der verhältnismäßig kleine Gottesdienstraum zu klein, der Wunsch nach größeren Räumen immer dringlicher. Endlich, nach langem Suchen und viel Gebet fanden wir 1980 ein günstig gelegenes Haus in der

Friedrich-Karl-Straße 4a,

eine ehemalige Druckerei mit fünf Etagen von jeweils 160 m² Fläche. Der Dank dafür und die Begeisterung aller Geschwister äußerte sich in unermüdlicher Aktivität, denn die Räume mussten von Grund auf neu hergerichtet werden. Die Umbauarbeiten in Eigenleistung dauerten etwa zehn Monate, so dass wir am 17. Juni 1981 das neue Gemeindezentrum einweihen konnten. Nun standen Räume in genügender Anzahl und Größe zur Verfügung: Teestube, Gottesdienstraum, Kinder- und Jugendräume.

Sogar für eine italienische Gemeinde hatten wir genügend Platz, damit ihr Gemeindeleben sich entfaltenkonnte.

Das Gemeindehaus ist – wie sollte es auch anders sein – ein Haus zum Lobpreis Gottes, zum Heil für viele Menschen, ja ein Haus für die ganze Familie und den ganzen Menschen.

Gemeinde-Aktivitäten

Die Wirksamkeit erschöpft sich nicht in den Gottesdiensten oder der wertvollen Teestubenarbeit. Viele Gläubige bringen ihre Talente zu allgemeinem Nutzen ein und helfen mit, Gemeinde zu bauen. Sie tragen dazu bei, dass Menschen in einem Klima der Liebe den Anspruch Gottes an ihr Leben vernehmen, darauf eingehen und für Zeit und Ewigkeit errettet werden.

Chor, Jugendchor, Bläserchor, New-Life-Band beleben durch ihre Beiträge die Gottesdienste.

Für Teenager war es die Gruppe der „Füchse“, in der sie Gemeinschaft erleben konnten. Einige haben sich in der Kreativgruppe, den „Stormy Angels“, engagiert. Ihre Pantomimenstücke sind eine unersetzliche Hilfe bei Freiversammlungen, um die Wahrheit des Evangeliums auf kreative Weise rüberzubringen.

Arbeit unter Kindern

Besonders zu erwähnen ist die schon in den ersten Jahren von Anita Höppenstein initiierte Kinderstunde. Im Laufe der langen Zeit wurde eine treue, sorgfältige und hingebungsvolle Arbeit geleistet, die nicht ohne die vielen wertvollen Mitarbeiter möglich gewesen wäre. Hier treffen sich Kinder der unterschiedlichsten Altersgruppen, einschließlich einer Nursery, in der die Säuglinge während des Gottesdienstes betreut und versorgt werden.

Kunsthalle

Als 1994 diese Räume ebenfalls zu klein wurden, haben wir für die Sonntagsgottesdienste die nahe gelegene Kunsthalle angemietet. In jener Zeit suchten wir intensiv nach neuen Möglichkeiten, die wachsende Gemeinde unterzubringen.

Neues Gemeindezentrum im Rott

Schließlich tat sich im Jahr 2000 eine Türe auf mit einer Immobilie, die für unsere Zwecke geeignet erschien. Ein ehemaliges Autohaus mit Parkplätzen auf dem eigenen Gelände und auch sonst mit einem entsprechenden Platzangebot. Dieses Anwesen konnten wir aufgrund einer langen Sparphase kaufen und in 4-jähriger Umbauarbeit in ein schmuckes Gemeindezentrum umbauen.

Im Mai 2002 konnten wir die unteren Räume beziehen und vom 26. bis 29. Mai 2005 feierten wir die Einweihung unseres neuen Gemeindezentrums mit vielen Freunden.

Stabübergabe an Lutz Hampel

Am 12. März 2006 konnte Pastor Kaupp in einer Feierstunde die Stabübergabe an seinen Nachfolger, Pastor Lutz Hampel vornehmen, der schon seit einem Jahrzehnt an seiner Seite in Mannheim mitgearbeitet hat.

Pastorenwechsel

2007 wechselte Pastor Lutz Hampel in die Volksmission Gemeinde in Aalen, woraufhin am 01. November 2007 zuerst Vikar Peter Harter kam und dann am 01.01.2008 Pastor Bernd Krebs von der Volksmissions Gemeinde in Pforzheim nach Mannheim wechselte und die Leitung der Gemeinde übernahm. Im Oktober wurde Peter Harter dann zum Pastor ordiniert.

Seitdem leiten sie die Gemeinde der Volksmission in Mannheim.